![]() | 01. Dezember 2011 Verhältnis Schmerz & Spuren Hallo zusammen Unsereins hätte mal ne Frage und hofft jemand von euch hat damit Erfahrung. Ist das Verhältnis von Schmerzen und den damit hinterlassenen Spuren gleich oder macht das Material mit der Sub geschlagen wird den Unterschied. Beispiel, wenn ich Sub mit Peitsche aus Leder oder Latex schlage und bei ihr der Schmerz gleich stark ist sind die Spuren die ich bei ihr hinterlasse die gleichen oder durch das verschiedene Material ( Leder / Latex ) unterschiedlich? Hoffe, ihr könnt uns weiter helfen. Lieben Gruß paar4six |
![]() | 01. Dezember 2011 Also bei mir hängt es von der Tagesverfassung ab, wie sehr ich den Schmerz empfinde. Manchmal kann es sein dass ich, selbst bei meinem Liebling dem Rohrstock, schon nach ein paar Schlägen nicht mehr kann. Auch bei den Spuren kommt es darauf an, wann die letzte Session war. Regelmässige Strafsessions hinterlassen nicht so viele (im Vergleich) Spuren. Beginnt man aber (wieder) neu, sind die ersten Spuren sehr deutlich und halten auch länger... tja thats me |
![]() | 01. Dezember 2011 Es hängt auch davon ab, womit man schlägt. Nimm ein Paddel (ersatzweise einen Pfannenwender aus Metall) - der Schmerz ist überschaubar, aber der Hintern für einige Tage blau. Nimm dagegen eine Gerte - heftigerer Schmerz, aber die Spuren sind oft am nächsten Tag schon weg. Es hängt immer davon ab, wie tief das jeweilige Werkzeuig das Gewebe verletzt, ob Spuren länger bleiben oder schnell verschwinden. |
![]() | 01. Dezember 2011 Klares Nein! Spuren sind abhängig von:
dagegen sind die empfundenen Schmerzen / Lust abhängig von:
Als Beispiel: ich habe neulich meinem Opfer unheimliche Verbrennungen zugefügt... ...mit Eiswasser keine Spuren, maximaler Schmerz, maximaler Spaßfaktor (zumindest bei mir): Quasi Öko-SM Oder eine Session kurz nach einem Saunagang: Rohrstock kaputt, Peitsche zerfetzt, Tennisarm... ...und heulende Subbi am nächsten Tag da keine Spuren vorhanden! |
![]() | 01. Dezember 2011 Ist das Verhältnis von Schmerzen und den damit hinterlassenen Spuren gleich oder macht das Material mit der Sub geschlagen wird den Unterschied. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass es sehr unterschiedlich ist. Zum einen hängt es von der Tagesform der Subbi ab, dann wie und mit was „vorgewärmt“ wurde und dann auch mit was wird wie feste geschlagen. Die Schmerzen können einmal sehr heftig empfunden werden, ohne jedoch groß Spuren sehen zu können und manchmal sind eben sofort Spuren zu sehen, obwohl es für Subbi nicht so schmerzhaft war. Das Material kann auch eine Rolle spielen, doch auch da ist es ebenso wie beim Schmerz an sich. Manchmal heftig mit oder ohne viele Spuren und manchmal weniger heftig mit oder ohne viel Spuren. Generell könnte man sagen, je kürzer, weicher und breiter das Werkzeug, desto weniger Schmerz und Spuren… und je länger, dünner und glatter die Oberfläche, desto schmerzhafter und mehr Spuren…doch das ist nicht immer so. Was fast immer richtig AUA macht und fast immer schöne Spuren hinterlässt ist ein Rohrstock mit Schrumpfschlauch überzogen… LG Krolock |
![]() | 01. Dezember 2011 Hilft alles nix, muss man ausprobieren. Und da die Tagesform und sonstnochwasalles ne Rolle spielt, muss man sich halt jedesmal neu drangeben auszutesten. Was gestern noch geil ankam, kann heute schlicht zu viel sein. "Letze Woche haste doch auch 20 vertragen" funzt also nicht! |
![]() | 01. Dezember 2011 Anekdötchen am Rande: Hab mir so ne tolle Peitsche mit 12 recht festen Lederriemen gekauft. An mir selber erprobt, Zielen am Kissen geübt. Ersteinsatz am Diener: Ging garnicht. Das Ziehen des Leders bewirkte komplettes Abtörnen + Jammern. Egal wie vorsichtig ich zu Werke ging, und seine Haut sich nicht mal rötete, nein, zumindest an diesem Tag wars Mist. Im Nachgespräch meinte er, das läge am Rücken, da täte das ja soooo weh, also hab ich mich freigemacht und aufgefordert, es an mir zu erproben. Aber richtig, kein Babygetue. Dreimal lautes Klatsch, richtig die volle Länge drübergezogen, ich stand immernoch ruhig und unbeeindruckt da. Mein Diener war ziemlich fertig, einmal, weil er mich geschlagen hatte, dann weil ich offenbar nicht nur austeile, sondern auch noch "besser" einstecke, und schlussendlich, weil ich echt gestriemt war mit vielen blauwulstigen Streifen. Haben tagelang gehalten. Ich hab aber auch feinere und weichere Haut als er. Fazit: Nix Genaues weiss man nicht. Man sollte erstmal probieren und genau hinsehen, wo der sich mir anvertrauende Mensch grad noch mitgehen kann. |
![]() | 01. Dezember 2011 Daaaaaaaanke... für eure Beiträge und das ihr euch die Zeit nehmt Läuft wohl auf das hinaus was Omphale geschrieben hat, "einfach ausprobieren" Was mich halt wundert, wenn ich Sub stark am Oberarm oder Schenkel anfasse, sofort blaue Flecken. Jedoch der Hintern scheint resistent dagegen zu sein Daher meine Frage ob ich das " falsche " Werkzeug" benutze. |
![]() | 01. Dezember 2011 Nun, dann hau halt aufn Hintern. Und wenn ihr Spuren möchtet, ziehst du ne feine Gerte mit nicht zu viel Kraft übern Oberschenkel, dann hat sie auch was fürs Auge. Solange Du mehr Hirn wie Kraft investierst, geht ja nicht allzu viel kaputt. |
![]() | 01. Dezember 2011 Arztstunde... Na dann schauen wir doch mal an was so ein blauer Fleck (Hämatom) überhaupt ist: Blaue Flecken bilden sich wenn kleine Blutgefäße (Kapillaren) unter der Hautoberfläche durch einen Stoß oder eine Verletzung platzen. Dann kann Blut aus den Kapillaren austreten und als eine blau-schwarze Verfärbung erscheinen. Nach und nach nimmt der Körper das Blut wieder auf und der Fleck verschwindet. Abhängig ist das von verschiedenen Faktoren: Je dünner die Haut und je dünner die schützende Fettschicht ist desto weniger werden Blutgefäße vor Stößen und Verletzungen geschützt. Auch sind die Gefäßwände unterschiedlich brüchig, so dass Kapillaren mehr oder weniger belastbar sind und schneller oder langsamer reißen. Auch die Blutgerinnung spielt eine Rolle: Viele Medikamente oder Nahrungsmittel haben Einfluß auf die Blutgerinnung. Deshalb kann eine verletzte Kapillare nicht so schnell/schneller wieder verschlossen werden, sodass mehr/weniger Blut ausfließt und einen blauen Fleck stärker/geringer bildet Daher: Arm = weniger (Sorry Mädels!) Fettschicht als auf dem Hintern = weniger Schutz = schneller blaue Flecken |
![]() | 01. Dezember 2011 Daher meine Frage ob ich das " falsche " Werkzeug" benutze vermutlich Cajo hat das ja schon super beschrieben. Daraus lässt sich auch ableiten: nicht nur Art, Material, Form, und Beschaffenheit des Schlaginstrumentes spielen eine Rolle, auch die Ausführung, Anwendung, die "Schlagtechnik" wenn man so will. Zudem entstehen bei unterschiedlichen Stellungen unterschiedliche intensive Spuren (entspannt-angespannt). Wenn's gar nicht klappen will mit den Spuren: fesseln, "abbinden" Durch den "Blutstau", die schlechtere Zirkulation des Blutes entstehen garantiert äusserst farbenfrohe Spuren Nein, liebe Kinder das dürft ihr nicht zuhause ausprobieren, das dürfen nur ausgebildete BDSM'ler |
![]() | 01. Dezember 2011 Ich überlege gerade, wie ich einen nicht allzu runden Popo abbinde... |
![]() | 01. Dezember 2011 @Omphala Wenn doch ein gut vorgewärmter Arsch sich nicht so verfärbt, dann könntest Du den Poschi in Eiswasser baden lassen und dann zügig die Hiebe verteilen. Schau mal was dabei rauskommt. Nur so eine Idee, aber vielleicht klappts ja. Viel Spass, Dir und Deinem Diener. LG N_E |
![]() | 01. Dezember 2011 Danke, N_E, für den Hinweis... Allerdings ist bei uns eher die Frage, keine Spuren zu hinterlassen. Die Frage nach dem abgebundenen Po war eher theoretisch. Dennoch, wer weiß, vielleicht kann ich Deinen Tipp mal brauchen. Und irgendwann wird er Spuren tragen, jawohl, und wenns noch so lang dauert! |
![]() | 01. Dezember 2011 Also, bei mir kommt es vor allem darauf an, wie oft und wie fest mit welchem Material geschlagen wird- also sehr individuell. Und ich bekomme sehr schnell blaue Flecke. Was durchaus ein fühlbarer Unterschied ist: Striemen vom Latexrohrstock sind länger und intensiver spür- und sichtbar wie die Spuren eines normalen Rohrstocks und auch deutlich mehr als einer mehrriemigen Peitsche. Aber da reagiert glaub auch jeder anders.... |